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Mieten Sie zu Jubiläen Ihrer Einrichtung, privaten Geburtstagsfeiern, Hochzeiten,  Jugendweihen, Kindergeburtstagen, zum Zuckertütenfest, oder auch Tagungen und Workshops die Arche N am Reitbahnsee.            120 qm stehen Ihnen nebst Bestuhlung für 50 Personen, sowie Geschirr,  eine Kleinküche und zwei Kühlschränke zur Verfügung.  Nutzen Sie in der schönen Jahreszeit auch gern unsere Seeterasse. Termine sind unter folgender Rufnummer 01749159899 bzw per Mail skbz-arche.e.v@t-online.de buchbar.

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Der Verein wurde am 16. Dezember 1993 im Haus der Kultur und Bildung (HKB) als eigenständiger,  Kulturverein gegründet mit dem Ziel, eine Bildungs- und Begegnungsstätte zu schaffen, in der sich die Menschen aller Nationen und Bevölkerungsschichten treffen können, um gemeinsam soziokulturelle Arbeit zu leisten und die Teilhabe aller zu sichern.
Als freier Kulturträger ist der Verein an verschiedenen Standorten der Stadt Neubrandenburg in drei Kernbereichen tätig:

-         Interkulturelle Bildung
-         Kulturpädagogik
-         Kulturveranstaltungen

Einen wesentlichen Teil nehmen dabei die Stätten und Projekte für die Begegnung mit Migranten ein.


Die Einrichtungen sind an 5 Tagen in der Woche geöffnet und werden durch Zusatzjob-, ABM- und ehrenamtliche Mitarbeiter geführt. Angeboten werden neben Beratungs- und Hilfeleistungen kostenfreie

-         Deutschkurse
-         Hausaufgabenhilfe
-         gemeinsame Veranstaltungen
-         kreatives Gestalten
-         Schreibwerkstätten
-         geselliges Kochen
-         Kulturabende
-         Schulprojekte
-         Projekte für Erwachsenenbildung
-         Ausstellungen und Vernissagen


Das Soziokulturelle Bildungszentrum sieht sich als Vorreiter der Völkerverständigung. Das Zentrum versteht sich als Vermittler zwischen den Kulturen und bietet generationenübergreifend verschiedene Kurse, Gruppenarbeit und zahlreiche Veranstaltungen in mehreren Örtlichkeiten an, so in der Arche N. oder im Interkulturellen Garten am Reitbahnsee, im Haus der Kulturen  im Wieckhaus Nr. 18, in der Experimentierwerkstatt.




Jährlich etwa  25.000 Besucher aller Altersgruppen mit unterschiedlicher sozialer, beruflicher und nationaler Herkunft zeigen die breite Akzeptanz   durch die Bevölkerung. Die Struktur des Zentrums ermöglicht es auch, kurzfristig auf die Bedürfnisse der Bevölkerung, auf aktuelle Themen und Geschehnisse einzugehen.





Haus der Kulturen / Wiekhaus  18
In Neubrandenburg leben Menschen aus 84 Nationen, verschiedener Kulturkreise und Altersgruppen. Um diese Migranten kulturell zu integrieren, gründeten wir im Jahr 2000 die Begegnungsstätte für deutsche und ausländische Bürger. Wir geben Hilfe bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Probleme. Das Wiekhaus bietet aber auch die Möglichkeit zur Organisation von Veranstaltungen im kleineren Rahmen.
Hier befindet sich seit dem 01. September 2007 unsere Geschäftsstelle.




Kreativhaus  „ Arche N. “
Hier ist der Ort der Begegnung und des interkulturellen Dialogs.
Unterschiedliche kreativitätsfördernde und identitätsorientierte Angebote werden in der Arche N. vorgehalten. Sie wurde zur Anlauf- und Kontaktstelle, die allen Interessierten Einblick in das Gesamtgeschehen und die Möglichkeit zur Mitarbeit in den verschiedenen Bereichen (Kurse, Selbsthilfegruppen, Veranstaltungen) geben soll. Ausstellungen der Malerei, Fotografie und darstellenden Künste werden hier gezeigt. Veranstaltungen der kleinen offenen Form wie Buchlesungen, Theater- und Musikdarbietungen, Workshops, Gesprächsrunden und vieles mehr werden hier durchgeführt. Das Schulprojekt „Die Welt im Koffer“ und auch die Initiative „Älter werden wir später“ finden hier ihr zu Hause. Internationale Künstlerplenairs, Projekte wie „Sport statt Gewalt“, Präventionsprojekte, Ausstellungen und Lesungen ansässiger und internationaler Künstler werden organisiert. In Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wie z.B. sozial kulturell engagierten Vereinen, der Hochschule Neubrandenburg, der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur sowie der          Europa-Union finden repräsentative Veranstaltungen im kommunalen und überregionalen Kontext statt.                                                                 Hier finden u.a. Keramikkurse, Klöppeltage, Tanz- und Trommelworkshops sowie gemeinsame Kochkurse für Kinder statt.




Experimentierwerkstatt
Durch Mobilität erreichen wir viele Lücke-Kinder in den Stadtteilen und im Umland. Kinder im Alter von 10-14 Jahren sollen mit eigener Kraft und unter Anleitung eine sinnvolle Beschäftigung finden, als Prävention gegen Jugendkriminalität und als Form der sozialen Integration. Mit kulturellen und geselligen Angeboten, mit Wissensvermittlung zu Alltagsfragen, Gebrauchs- und Unterhaltungstechnik soll zur Stärkung des Selbstwertgefühls beigetragen werden.
Folgende Tätigkeitsfelder werden in der Experimentierwerkstatt angeboten: Textilgestaltung, Aufbaukeramik, Holzbearbeitung, um die Kinder zur Eigeninitiative zu motivieren und ihnen den Wert der Arbeit spielend zu vermitteln.                                                                                          Die Projektmitarbeiter kommen auch auf Anforderung in die Einrichtungen (Schule, Kita usw.) mit der mobilen Experimentierwerkstatt.




Interkultureller Garten
Seit Herbst 2004 gibt es den Garten der Nationen in Neubrandenburgs            sozialem Brennpunkt im Reitbahnviertel. Hier leben die meisten Menschen mit Migrationshintergrund und viele von Arbeitslosigkeit betroffene Familien.

Der auf einer Gartenfläche von 4000 qm eingerichtete Interkulturelle Garten wird von Migrantenfamilien aus 10 verschiedenen Nationen bewirtschaftet und schafft dadurch neue Handlungsräume sowie soziale Netzwerke.                   Ziel ist das interkulturelle Lernen mit allen Sinnen. Durch die gemeinsamme Arbeit im Garten entsteht ein Prozess des Austausches und der Gegenseitigkeit und damit ein Ort, an dem Integration als konkrete Praxis erfahren wird.                                                                                       Darüber hinaus beeinflusst der Gemeinschaftsprozess sowohl die Eigen- als auch die Fremdwahrnehmung von Migrantenfamilien im positiven Sinne. Sie werden durch das Integrationskonzept zur Teilhabe in ihrem sozialen Umfeld nicht zuletzt auch durch den Spracherwerb befähigt und leisten so einen Beitrag in sozialen Netzen.                                                                     Sie kultivieren und ernten, betreiben Eigenarbeit und leisten Eigenversorgung.

Im Interkulturellen Garten können Hobbygärtner und Interessierte mit den hier beschäftigten Ausländerbetreuerhelfern in Kontakt kommen, mit ihnen zusammen neue Ideen entwickeln, die Gärten gestalten und so gemeinsam den Dialog der Kulturen weiterführen und ausbauen. So entstanden hier 10 Nationengärten mit Anbaukulturen aus Thailand, Argentinien, Ruanda, Jamaika, Mexiko, Mauretanien, Mocambique, Armenien, Russland, der Slowakei und einem Garten der Bürgerinitiative „Leben am Reitbahnweg".                                                                                                         Im Sommer 2005 entstand durch Leitung der Architektin Dorothee Rätsch ein wunderschönes aus Naturholz gebautes Mandala. Das afrikanische Rundhaus wurde von Frau Rätsch entworfen und unter ihrer Bauaufsicht von zahlreichen Mitarbeitern, Studenten und vielen fleißigen Helfern errichtet.



Begegnung, Annäherung, Akzeptanz durch:

-         gemeinsamme Gartenarbeit
-         interkulturelle Begegnungen (Veranstaltungen, Erntefeste, Jubiläen)
-         Workshops, Nachbarschaftstreffen
-         Kinderfreizeiten, Sprach-Camps, Ausstellungen, Events
-         Zusammenarbeit mit dem Bürgerhaus, den Schulen und Kitas,               anderen Vereinen und Bildungsträgern, Stadtteilinitiativen




Durch Beratungs- und Bildungsangebote, Feste und Begegnungen mit Gruppen des Vereins sowie auch außerhalb des soziokulturellen Umfeldes werden das Miteinander der Kulturen, die Integration, der interkulturelle Dialog gefördert und das Engagement, die Eigeninitiative der Zuwanderer belebt. Der Garten öffnet sich der Aufnahmegesellschaft und fördert Begegnungen mit Schulklassen, Kirchengemeinden, der ansässigen Bevölkerung.






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 © Copyright:   Soziokulturelles Bildungszentrum Neubrandenburg e.V.